Red Bull bestritt Fernando Alonso unter Vertrag nehmen zu wollen, nun fordert der Spanier eine Entschuldigung vom österreichischen Team.
In einem Interview mit Sky F1 meinte der Spanier, dass das österreichische Team im Laufe der Jahre mehrere Versuche unternommen hat, mit Alonso Kontakt aufzunehmen. So soll es auch wenige Tage nach dem Wechsel von Ricciardo zu Renault gewesen sein. Red Bull bestreitet jedoch, Alonso für die Saison 2019 in Betracht gezogen zu haben. „Wir haben 2007 oder 2008 mit ihm verhandelt. Seine Forderungen waren damals sehr mühsam. Wenn man seine Geschichte betrachtet, bei McLaren und bei Ferrari, war es immer eine Ein-Mann-Show.“, meint Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko im Interview mit Servus TV.
„Ich hatte ein paar Angebote von Red Bull. Tatsächlich hatte ich eines im Jahr 2007, 2009, 2011, 2013 und zwei in diesem Jahr, eines im Monaco und eines im August. Die Kommentare von Christian Horner und Herrn Marko in diesem Sommer sind völlig aus dem Zusammenhang.“, meint Alonso zu Sky F1. „Die Kommentare, dass ich Chaos verbreiten und eine Zusammenarbeit mit mir schwierig sei, sind überraschend. Erstens haben sie nie mit mir zusammengearbeitet und zweitens haben sie mich in den letzten sieben Jahren fünf oder sechs Mal kontaktiert, und nun sagen sie, dass sie ihrem Junior-Programm und ihren Verpflichtungen gegenüber ihren Junior-Fahrern treu bleiben.“, fügt der Spanier hinzu.
„Es war seltsam und unfair. Ich schrieb Christian nach seinen Kommentaren diesen Sommer und er entschuldigte sich per E-Mail, und hoffentlich wird er sich dieses Wochenende noch einmal entschuldigen.“
Red Bull hingegen beharrt vehement darauf, dass man Alonso für die kommende Saison kein Angebot gemacht hat. Für sie war es immer klar, dass man in das eigenen Programm vertrauen würde.
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