Der ADAC plant ab 2023 längere DTM-Rennen und will einige Problemzonen aus dem Vorjahr lösen.
Während die Zeiten für die Freien Trainings (45 mins) und die Qualifyings (20 mins) dauern werden, wird das Rennen von 55 auf 60 Minuten plus eine Runde verlängert.
Der umstrittene Indy-Re-Start, der von Fahrern und Teams für zahlreiche Unfälle verantwortlich gemacht wurde, ist ab sofort Geschichte. Nach einer Safety-Car-Phase wird ab 2023 wieder im Single-File losgefahren.
Auch der eigentliche Start wird nicht mehr in engen Zweierreihen und Stoßstange an Stoßstange durchgeführt. Stattdessen werden die Starts „rollend, in geordneter Formation in zwei Startreihen und über die Startboxen fahrend durchgeführt.“ Dazu wird es sogar einen „zuvor definierten Startkorridor nach Beschleunigung des Führenden“ geben.
Auch die Diskussion über Tracklimits und deren Bestrafung könnte 2023 erledigt sein, denn der ADAC plant die Einführung der Penalty-Lap. Dabei handelt es sich um eine Zone abseits der Ideallinie, die der Fahrer durchfahren muss, wodurch er rund fünf Sekunden verliert.
2023 wird innerhalb des Boxenstopp-Zeitfensters bei einer Neutralisation des Rennens auf Full-Course-Yellow gestellt, damit die Abstände im Feld gleichbleiben. Das Boxenstopp-Fenster (bisher von Minute 10 bis Minute 40) wird deutlich kürzer ausfallen, muss nun zwischen der 20. und der 40. Rennminute abgeleistet werden.
Die Teams haben 2023 mehr Reifen zur Verfügung als in der Vergangenheit. Einer der fünf Reifensätze darf 2023 nur in den Freien Trainings genutzt werden und muss dann wieder zurückgegeben werden. Zudem dürfen zwei Sätze von vorangegangenen Wochenenden im Freien Training eingesetzt werden.
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