Emanuele Pirro, fünfacher Le Mans Sieger, ist der Überzeugung, dass Frederic Vasseur die Scuderia Ferrari wieder ordnen kann.
Der Ex-Formel 1 Pilot hält von einer Revolution bei den Roten nichts.
In seiner Rückschau auf 2022 für den Corriere dello Sport sagte Pirro: „Das ist weniger gut für Ferrari gelaufen als es möglich gewesen wäre. Da gab es Schwierigkeiten mit der Technik und mit der Teamleitung.“
Dementsprechend glaubt der Italiener, dass „der neue Teamchef Fred Vasseur Positivität und Konkretheit bringt. Er wird für Ordnung unter den aussergewöhnlichen menschlichen Ressourcen der Scuderia sorgen.“
Von einer Revolution hält Pirro aber nichts: „Das zu versuchen, bringt doch nichts. Es braucht vielmehr einen Mann an der Spitze, der das vorhandene Potenzial freisetzt, um dem Team den letzten Schwung Richtung Titelgewinn zu geben.“
Bei den Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz sieht Pirro Unterstützungsbedarf: „Bei Red Bull ist die Rollenverteilung zwischen Max Verstappen und Sergio Pérez klar, Max ist der stärkere Fahrer. Wenn Du aber zwei gleichwertige Piloten hast, so wie Hamilton und Russell bei Mercedes oder eben auch Leclerc und Sainz bei Ferrari, dann muss der Teamchef jenen Fahrer unterstützen, der mehr Schwierigkeiten hat. So wie Eltern einem schwächeren Kind helfen sollten.“
„In den kniffligen Momenten, wird sich dann jener Pilot durchsetzen, der eben diesen zusätzlichen Geistesblitz einbringen kann. Das macht dann den Unterschied zwischen den Stallgefährten.“
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