Die radikalen Aerodynamik-Konzepte des Mercedes-AMG Petronas F1 Teams und von Aston Martin Aramco Cognizant aus der Saison 2022 sind kommendes Jahr nicht mehr erlaubt.
Die FIA hat sowohl die Frontflügel-Endplatte von Mercedes und den Heckflügel von Aston Martin schon durch Änderungen im technischen Reglement für 2023 verboten.
Beide Konzepte waren zwar regelkonform, sorgten aber für Unmut bei der Konkurrenz, denn generell gilt der Ansatz, dass Fahrzeugkonstruktionen in Sachen Performance das Hinterherfahren nicht schwerer machen sollen.
Mit der neuen Frontflügel-Endplatte versuchte Mercedes ab dem Miami GP etwas vom „Outwash-Effekt“ zurückzugewinnen, der durch das neue Reglement verloren gegangen war. Aston Martins Heckflügeldesign ab Ungarn erlaubte dem Teil die Spannweite und damit den Abtrieb zu vergrößern.
„In diesem Jahr waren sie natürlich beide legal. Das Reglement wurde sowohl vorne als auch hinten auf unterschiedliche Weise geändert, um diese Lösungen zu unterbinden“, bestätigte FIA Formula Technikdirektor Nikolas Tombazis.
Tombazis fügte aber hinzu: „Wir haben nicht das Recht, einfach zu sagen: ‚Das gefällt uns nicht, verbieten wir es.‘ Die Ingenieure können also weiterhin schlaue Ideen bringen.“
Mekies: „Titelkampf 2025 hat uns Entwicklungszeit für 2026 gekostet“
Laurent Mekies räumte die Folgen des späten Titelkampfs 2025 ein, der sich auf die Leistung 2026 ausgewirkt hat.
Mercedes Vize Lord sorgt sich um Zuverlässigkeitsprobleme
Bradley Lord äußerte sich besorgt über die Leistung von Mercedes und hob den Verlust von 100 Punkten aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen und Schwierigkeiten im Rennmanagement hervor.