Seit Mittwoch ist es offiziell – in der Formel 1 wird es künftig keine Grid Girls mehr geben. Bernie Ecclestone und Niki Lauda haben sich zu dieser Entscheidung geäußert.
Für den früheren F1-Boss Bernie Ecclestone ist der Beschluss unverständlich, wie er gegenüber der britischen Zeitung ‚The Sun‘ klarstellte: „Diese Mädchen waren doch Teil der Show. Die Fans lieben den Glamour. Ich kann nicht erkennen, wie ein gut aussehendes Mädchen, das mit einem Fahrer und einer Nummer vor einem Formel 1-Auto steht, jemanden stören kann“, so der 87-jährige.
F1-Marketingchef Sean Bratches begründete gestern die Abschaffung: „Wir glauben nicht, dass dieser Brauch passend oder bedeutend für die Formel 1 und ihre bisherigen und künftigen Fans in aller Welt ist.“ Die Entscheidung gelte auch für andere Rennserien an den Grand-Prix-Wochenenden.
Auch Niki Lauda sieht in der Entscheidung einen Schritt in die falsche Richtung. „Das ist eine Entscheidung gegen die Frauen.“ Er habe natürlich vereinzelt Kritik vernommen, dass die Frauen zu leicht bekleidet wären, meint jedoch „aber dann braucht man ihnen doch nur etwas mehr anziehen.“ Das sei bei einigen Rennen schon geschehen, beim GP von Österreich in Spielberg etwa trugen die Grid Girls ein traditionelles Dirndl. Der Mercedes-Aufsichtsratschef hofft auf Möglichkeiten, dass der Beschluss noch rückgängig gemacht wird.
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