Die Budgetobergrenze, die eingeführt werden soll, muss oberste Priorität sein, fordert der Renault-Chef von Liberty Media.
Liberty Media hat angekündigt, dass man für die Formel 1 eine Budgetobergrenze anstrebt. Dies soll im Rahmen des neuen Reglements umgesetzt werden. Dies wurde von den Teams teils gut und teils weniger gut aufgenommen, doch Renault-Chef Abiteboul fordert, dass die Ausgabenobergrenze für die F1 die höchste Priorität erhält.
Geplant ist eine Obergrenze von 150 Millionen US-Dollar pro Jahr. Jedoch haben die großen Hersteller, einschließlich Renault, den vorgeschlagenen Betrag übertroffen und Mercedes-Chef Toto Wolff meint, dass dieses Ziel „nicht erreichbar“ ist. Auch Force India zweifelt an dem Kostenlimit, obwohl ihr Budget deutlich unter dem Grenzwert liegt.
Für Liberty Media muss dieses Thema daher oberste Priorität haben, denn eine späte Entscheidung wird von den Teams vermutlich nicht gut aufgenommen werden, vermutet Abiteboul. „Es ist ein Problem, ein kleines für uns, aber es ist ein großes Problem [für Red Bull], für Ferrari.“, meint der Franzose zur Deckelung. „Wir brauchen sofortige Klarheit. Sonst werden alle Teams, einschließlich uns, sagen: ‚Es ist zu spät.‘ Dann wird es keine Budgetobergrenze geben. Also denke ich, dass die oberste Priorität die Budgetgrenze und die Geldverteilung sein sollte.“
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