Abbruch für Audi-Projekt?

Seit Ende Juni Audi-Vorstandschef Markus Duesmann beurlaubt und durch Gernot Döllner ersetzt wurde, häufen sich die Gerüchte, dass das Formel-1-Projekt wieder eingestampft werden könnte.

Döllner hat mit Motorsport angeblich nicht gerade viel am Hut – trotz seiner Porsche-Vergangenheit – und muss zudem die Verkaufszahlen bei Audi steigern, muss die Renditen für die Shareholder verbessern.

Da würden sich die Einsparungen, die durch ein Abdrehen des F1 Plans anfallen würden, wohl ganz gut machen, möchte man meinen.

Doch weit gefehlt, denn das Projekt ist schon weit fortgeschritten und ein vorzeitiger Rückzug würde den Konzern zunächst einmal eine knappe Milliarde kosten, ehe man mit dem Sparen beginnen könnte.

Zudem würde dieses Hin-und-Her stark an der Glaubwürdigkeit der Ingolstädter nagen, einen enormen Imageverlust bedeuten.

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