Daniel Ricciardos Rauswurf bedeutet wohl das Ende seiner Karriere, in der er sieben Siege für Red Bull Racing einfahren konnte. Die Entscheidung, Red Bull 2018 zu verlassen sieht Helmut Marko als ausschlaggebend für Ricciardos weiteren Karriereverlauf.
„Ich weiß nicht, was genau passiert ist. Wenn wir das wüssten, hätten wir ihm ja geholfen.“, erklärt Marko. Doch der Killerinstinkt, der bis zu diesem Zeitpunkt sein Fahren dominierte, kam nicht mehr zurück. Weshalb er bereits ab dem nächsten Rennen in Austin von Liam Lawson ersetzt wird.
Auch ein Grund dafür könnte sein, dass sich Ricciardo nicht beliebter machte, als er seinen Handschlag-Deal mit Mateschitz Ende Juni 2018 brach.
„Es war eine Veranstaltung am Grazer Hauptplatz. Und danach haben wir uns zusammengesetzt und sind eigentlich zu einer Einigung gekommen. Mit Handschlag besiegelt. Er fuhr dann nach Salzburg und hat dort das Gleiche mit Dietrich Mateschitz gemacht.“, erinnert sich Marko. „Aber er hat gewisse Bedenken gegen den Honda-Motor gehabt, der ja zu uns gekommen wäre, und hat halt scheinbar dem Gesülze von Renault und Cyril Abiteboul mehr Gehör geschenkt.“
Bei Mateschitz kam der spontane Sinneswandel gar nicht gut an, denn „der hat sehr viel Wert daraufgelegt, dass man das, was man per Handschlag besiegelt, auch einhält.“, meint der Motorsportberater.
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