Heute vor 22 Jahren crashte Michael Schumacher beim British GP in Silverstone, zog sich schwere Beinverletzungen zu, aber hatte noch Glück im Unglück
Michael Schumacher fährt von Platz zwei los, erwischt jedoch einen schlechten Start. Vom Crash im Hintergrund zwischen Zanardi und Villeneuve, und dem folgenden Rennabbruch bekommt er nichts mit. „Schumi“ bleibt am Gas, zieht neben Teamkollege Irvine, doch dann reagiert die Bremse vor Stowe Corner nicht mehr. Bremsflüssigkeit war ausgetreten, die Bremsanlage an der Hinterachse hatte versagt. „Die Bremse geht ins Leere. Du willst bremsen. Der Pedalweg wird immer länger. Du weißt sofort, was los ist. Du versuchst verzweifelt zu lenken, aber es geht nicht mehr, weil die Vorderräder blockieren,“ erklärte der Deutsche damals.
Unglaubliches Glück
Schumacher rast mit über 200 km/h ins Kiesbett und schlägt mit 107 km/h in die Reifenstapel. „Ich liege da und merke, wie ich mich wieder ein bisschen fange und fühle meinen Herzschlag. Plötzlich wird er immer weniger und hört plötzlich komplett auf. Dann denke ich: ‚Aha, so fühlt es sich an, wenn du dann auf dem Weg nach oben bist.‘ Ich weiß nur, dass mein Herz aufgehört hat zu schlagen, von meinem Gefühl her.“ Das rechte Schien- und Wadenbein sind gebrochen, zudem ist sein Knöchel schwer geprellt und ein vier Zentimeter langer Schnitt zieht sich durch seine Ferse. „Michael schlug mit dem Kopf aufs Cockpit. Sein Helm war gebrochen. Er hätte auch sterben können“, enthüllt später Rennarzt Sid Watkins. Nach dem ersten Schock folgt die Gewissheit, dem Tod doch noch entkommen zu sein, und Schumacher kommt sofort „die WM ist gelaufen“ in den Sinn.
Karriereende war möglich
Er wunderte sich später selbst, „du bist verletzt und denkst an diese WM, obwohl du doch in diesem Moment viel größere Sorgen hast.“ Das Rennen wird nach einer halben Stunde fortgesetzt und David Coulthard feiert einen Heimsieg. In den Tagen danach ist Schumi „einfach nur glücklich, am Leben zu sein“ und denkt, wie er später zugibt, über ein vorzeitiges Karriereende nach, verwirft die Gedanken aber rasch. „Ich spürte diese Unruhe, die mir sagte: Du musst jetzt trainieren, damit du so schnell wie möglich fit wirst. Für ein Leben auf dem Sofa bin ich einfach nicht geschaffen“, begründet er sein baldiges Comeback. 2000 holt er den ersten WM-Titel mit Ferrari und ließ noch vier weitere folgen.
Die Formel 1 auf Formelaustria.at wird präsentiert von Mr Green Sportwetten
Wetten Sie verantwortungsvoll! | 18+ | wetten-bei-mrgreen.at | Hilfe unter gamblingtherapy.org | MGA/CRP/121/2006 (Mr Green Ltd) | AGBs gelten
BREAKING NEWS: Williams in Barcelona nicht bei Tests!
Atlassian Williams F1 Team wird aufgrund unvorhergesehener Umstände nicht am Preseason Test in Barcelona teilnehmen!
Audi F1 Team launcht eigene Akademie
Das Audi Revolut F1 Team hat den Launch seines Fahrerentwicklungsprogramms bekanntgegeben.