Zwei Siege und ein Schreckmoment – das war die Bilanz des Grasser Racing Teams in Brands Hatch (Blancpain Sprint Series).
Brands Hatch ist Geschichte und für das Grasser Racing Team war der Ausflug auf die Insel jeden Kilometer – jede Meile – wert. Nach dem Sieg im Qualifying Race folgte der zweite Sieg im Hauptrennen. Hary Proczyk und Jeroen Bleekemolen setzten ihren Lamborghini abermals auf den Platz in der Sonne.
Schockmomente
Vor dem zweiten Triumph hatte das Grasser Racing Team einen Schreckmoment zu überstehen. 15 Minuten vor dem Start wurde festgestellt, dass am Lamborghini von Proczyk/Bleekemolen ein Radlager defekt war. Die Mechaniker wuchsen über sich hinaus und behoben das Problem rechtzeitig bevor die Ampel auf grün zeigte. Proczyk ging als erster ins Rennen und legte dabei den Grundstein für den Sieg, den schließlich Bleekemolen für Grasser Racing einfahren konnte.
„Das war ein richtig gutes Wochenende. Das Team war richtig spitze, das Auto sehr gut vorbereitet. Auch Jeroen hat eine Top-Leistung gebracht und ich war diesmal auch mit mir zufrieden“, freut sich Proczyk nach wie vor.
Servolenkung ade
Pech hatte das zweite Fahrerteam um Stefan Landmann und Sascha Halek. Direkt nach dem Start fiel die Servolenkung aus. Ohne diese war an ein „normales“ Rennen nicht zu denken. Dementsprechend landete das Duo auf Platz 15 , konnte zumindest noch eine Fahrerpaarung in einem McLaren hinter sich lassen.
„Das war mein erstes Wochenende in der Blancpain Sprint Serie. Mit einem neuen Auto, mit einem neuen Team, auf einer unbekannte
Rennstrecke und mit einem neuen Fahrzeugpartner. Wenn ich das berücksichtige bin ich mit dem ersten Wochenende schon ganz zufrieden. Das Team hat einen guten Job erledigt und ich fühle mich sehr wohl. Ich bin sicher, dass wir uns noch sehr gut steigern können“, bilanziert Landmann.
In der Teamwertung liegt der österreichische Rennstall nun auf Platz drei. Serienführendes Team ist HTP Motorsport. In der Fahrerwertung belegen Proczyk und Bleekemolen ebenfalls Platz drei. In der Pro-AM Trophy Driver-Wertung liegt Halek auch auf Rang drei.
Mick Schumacher freut sich besonders auf Ovalrennen
Mick Schumacher ist endgültig im US-Motorsport angekommen und freut sich besonders auf die Ovalrennen
Hill glaubt an Sensation durch Aston Martin
Damon Hill glaubt, dass das Aston Martin Aramco Formula One Team 2026 „die große Überraschung“ sein könnte und erinnert dabei an Brawn GP.