Zandvoort war für Red Bull Schadensbegrenzung

Red Bull soll laut Christian Horner von Formel 1-CEO Stefano Domenicali dazu aufgefordert worden sein „langsamer zu fahren“.

Obwohl Red Bull mit Max Verstappen dominant in die Saison 2024 gestartet ist, wurden sie zunehmend von McLaren unter Druck gesetzt und überholt. Nur noch 30 Punkte trennen die Teams in der Konstrukteurswertung. In Zandvoort musste sich Verstappen um 22,8 Sekunden gegen Lando Norris geschlagen geben. Diese Wende ist für Red Bull Teamchef Christian Horner ein klares Zeichen. „Es zeigt einfach, dass sich die Dinge sehr schnell ändern können. Ich meine, wir haben Rennen mit 20, 25 Sekunden Vorsprung gewonnen und Stefano hat uns in den ersten fünf Rennen aufgefordert, langsamer zu fahren.“, verrät Horner. „Und dann kann sich das sehr schnell ändern, und das bedeutet, dass es sich auch wieder in die andere Richtung ändern kann.“

„Wir wissen, dass wir ein Problem haben. Das kann man Max anhören, jedenfalls heute, er hatte nicht das Gefühl, dass das Auto so reagierte, wie er es wollte.“, meint er. „Ich denke, wir müssen das offensichtlich in ein Setup umsetzen können, das mit diesen Reifen und unter allen Bedingungen funktioniert, und McLaren hat das heute mit Lando getan. Das haben wir nicht geschafft, aber wir haben den Schaden begrenzt. Wenn man nicht gewinnen kann, muss man Zweiter werden.“

McLaren sei jetzt das Benchmark-Auto, das den Maßstab setzt. „Das ist in Bezug auf das Tempo klar, das waren sie bei den letzten Rennen, oder zumindest in Ungarn. Sie waren sehr konkurrenzfähig. In Spa war es Mercedes. Hier in Zandvoort war vor allem Lando sehr stark. Sie haben also im Moment definitiv das schnellste Auto, und darauf müssen wir reagieren.“, stellt Horner fest. „Das ist keine Raketenwissenschaft. In diesem Geschäft gibt es keine Wundermittel. Es geht darum, das Problem zu verstehen, es anzugehen und dann Lösungen dafür zu implementieren.“

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