Wurz mit tollem Rennen in Super Formula

Kräftiges Lebenszeichen von Charlie Wurz im zehnten Lauf der SUPER FORMULA auf dem Fuji Speedway!

Der Österreicher kämpfte sich in seinem TEAM GOH Boliden in ereignisreichen Rennen auf P8 nach vorne.

Wurz startete nach einer schwierigen Quali nur von P17 und fiel am Start aufgrund zu geringer Temperatur in den Reifen bis auf P23 zurück.

Sobald seine Reifen jedoch die optimale Betriebstemperatur erreicht hatten, verbesserte sich seine Pace enorm und der Rookie griff an.

Nach der ersten Safety-Car-Phase entschied sich das Team, beim Öffnen des Fensters für die Pflichtboxenstopps zunächst draußen zu bleiben. Wurz kam in in Runde 18 zum Reifenwechsel an die Box, verlor dadurch aber wieder zahlreiche Positionen.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Rennen zu einem chaotischen Wettbewerb, bei dem zahlreiche Zwischenfälle – sowohl auf der Strecke als auch in der Boxengasse – weitere Safety-Car-Phasen auslösten.

Wurz behielt während der Unterbrechungen die Konzentration und machte im Rennverlauf stetig Plätze gut. Beim dritten Restart war er bereits 12. und überholte weitere Konkurrenten, sodass er zehn Runden vor Schluss in die Punkteränge vorrückte.

Drei Runden vor Schluss gelang ihm ein entscheidendes Manöver, mit dem er sich P8 sicherte, diesen bis zur Zielflagge verteidigte, und so drei wertvolle Meisterschaftspunkte ergatterte.

„Ich habe mich heute im Auto deutlich sicherer gefühlt; die Balance war viel besser. Es war ein ziemlich turbulentes Rennen, aber am Ende haben wir zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung getroffen.“

„Die Leistung war definitiv besser als gestern, und wir haben hart gekämpft, um erstmals seit Suzuka wieder Punkte zu holen. Ich freue mich riesig für das Team. Wir haben alle unglaublich hart gearbeitet, und die Punkte sind eine wirklich schöne Belohnung dafür.“

„Ich glaube, dass noch mehr Potenzial im Auto steckt – sowohl im Qualifying als auch im Rennen. Es gibt definitiv noch Dinge, die wir optimieren können. Wir müssen das Positive aus diesem Ergebnis mitnehmen, den Schwung ins Saisonfinale in Suzuka übertragen und dort alles geben.“

 

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