Wurz hält Verstappens Strafe für unangemessen

Im Streit zwischen Max Verstappen und der FIA stehen die Piloten gesammelt auf der Seite des Niederländers. Alexander Wurz, Vorsitzender der Fahrer-Gewerkschaft GPDA stellt dies am Singapur-Wochenende klar.

„Wie viele lebenslange Community-Services müsste Günther Steiner leisten, weil er das F-Wort benutzt hat? Er war Teamchef in der Formel 1, er wurde glorifiziert für das F-Wort.“, wählt Wurz einen Vergleichsfall.

Zu seiner Zeit als Teamchef war Steiner bekannt für seine Vorliebe zu Kraftausdrücken, auch durch den Dreh der Netflix-Serie „Drive to Survive“ und „das wurde weltweit ausgestrahlt, alles kein Problem. Aber dann auf einmal so umzuschwenken?“

Wurz habe für die Entscheidung der FIA kein Verständnis und findet die Strafe unangemessen. „Als GPDA-Vorsitzender muss ich sagen, dass wir intern darüber sprechen werden, dass wir einen vollen Konsens finden müssen. Und dann überlegen wir, ob und in welcher Form wir mit der FIA und mit dem Präsidenten sprechen.“, erklärt der Österreicher. „Die Fahrer müssen sich authentisch äußern dürfen. Natürlich soll es nicht persönlich verletzend sein, und auch nicht diskriminierend. So weit sind sie mittlerweile alle. Für mich persönlich ist die Strafe deshalb zu stark.“

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