1992 fuhr Alex Wurz selbst in Neuseeland. Der Niederösterreicher trat im Team von Walter Lechner Senior in der Formel Ford 1600 an.
Zum Rennen in Bay Park tauchte Wurz mit nur einem Rennstiefel auf, borgte sich einen anderen aus und gewann das Rennen. Fortan fuhr er immer mit einem roten und einem blauen Schuh.
„Ich bin in Österreich, Deutschland und der Tschechoslowakei gefahren, habe den österreichischen Juniorentitel und einen Lauf der deutschen Serie gewonnen. Über den Winter bin ich mit zwei anderen FF-Rennfahrern nach Neuseeland gefahren, um an der Peter Jackson Series teilzunehmen.“
„Ich war schnell, aber ich war total dumm, war zu angespannt und hatte viele Crashes. Da war ich noch 17. Ich sprach damals noch kein Englisch, und natürlich ging uns das Geld komplett aus.“, lacht Wurz heute.
„Wir haben das Preisgeld von jedem Event verwendet, um unsere Mahlzeiten und Hotels zu bezahlen, aber in der letzten Runde bin ich wieder rausgeflogen und habe nichts verdient. So konnten wir unsere Endrechnung nicht bezahlen.“
„Als wir auscheckten, gaben wir dem Hotelmanager das Wenige, das wir noch hatten, aber er war total wütend, verlor die Fassung und warf uns ohne Frühstück raus. Als wir für den Heimflug am Flughafen Christchurch ankamen, waren wir am Verhungern. Wir legten unser Kleingeld zusammen und es reichte für einen Big Mac, den wir sehr genau dreigeteilt haben.“
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