Adrian Sutil sitzt in Stuttgart in U-Haft. Sein Anwalt erklärt dessen Vergehen aber nun plötzlich mit einer Erpressung!
Gegen den Ex-Formel-1-Fahrer, der im Stammheimer Gefängnis auf seine Verhandlung wartet, laufen Ermittlungen wegen Betrugs und Unterschlagung. Sutil wies alle Vorwürfe zurück.
Ende November 2025 durchsuchten LKA Ermittler zeitgleich Sutils Domizile in Monaco, der Schweiz und Sindelfingen. Der Deutsche wurde festgenommen und dem Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Er soll als Luxusautohändler Fahrzeuge mehrfach zur Besicherung genutzt und so Banken bzw. Käufer getäuscht haben.
Doch nun bringt sein Anwalt Dirk Schmitz vor, sein Mandant und dessen Familie sollen Opfer einer Erpressung geworden sein. Eine Woche nach der Festnahme des 42-Jährigen kam es laut Schmitz zur Erpressung. wo ein gewisser „Wladimir“ aus der Wagner-Gruppe gedroht habe, man werde sich die Fahrzeuge holen. Kurz darauf sollen mehrere Männer an Sutils Adresse in Monaco erschienen sein und gefordert haben: „Autos raus – oder es passiert was Tödliches.“
Bei der Polizei-Razzia waren nämlich nur 20 Luxussportwagen beschlagnahmt worden, neuen Nobel-Flitzer blieben in Monaco, darunter ein Koenigsegg Agera One, der laut Schmitz „mindestens zehn Millionen Euro wert ist.“
Der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde die mutmaßliche Erpressung am 31. Dezember 2025 gemeldet, da Schmitz in Sorge um die Familie war. „Bei uns ist eine Strafanzeige wegen des unklaren Verbleibs weiterer Fahrzeuge eingegangen,“ bestätigte LKA-Sprecherin Lisa Schröder.
Ob es wirklich eine Erpressung durch Wagner-Söldner gab, wird nun geprüft.
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