Mercedes-Chef Toto Wolff würde auch nicht davor zurückschrecken, das Konzept von Red Bull zu kopieren, wenn der Wagen dadurch schneller würde.
Wolff stellte nach dem Bahrain GP klar, dass das Zero-Sidepod-Konzept des W14-Auto ab sofort verworfen wird, nachdem klar wurde, dass man so nicht die erhofften Leistungsniveaus erreichen wird können.
Aktuell arbeitet man bei den Silberpfeilen bereits intensiv in den CFD- und Windkanalabteilungen, denn die endgültige Konzeptänderung soll viel tiefer gehen und Elemente wie Einstellfenster und Fahrhöhe beinhalten.
„Ich denke, wir haben zum jetzigen Zeitpunkt keinen Dogmatismus, wie das Auto aussehen soll. Es muss einfach das schnellstmögliche Rennauto sein.“, so der Wiener.
„Und ob dieses Auto wie ein Red Bull oder wie SpaceX aussieht, ist mir egal, es muss nur schnell sein. Wenn es ein Red Bull ist, werden wir irgendwo einen kleinen Bullen mit einem Aufkleber anbringen, und ich werde mich nicht schämen, wenn es schnell geht.“
Wolff will einen ähnlichen Weg wie Aston Martin einschlagen, wo man Anfang 2022 seine eigene ursprüngliche Idee aufgab, um die Red-Bull-Route einzuschlagen.
„Was Aston Martin getan hat, beweist definitiv, dass man innerhalb von sechs oder sieben Monaten so viel Rundenzeit gewinnen kann, dass man sehr weit vorne mitspielt. Es ist gut für uns alle zu sehen, dass man niemals eine Saison abschreiben sollte, wenn solche Schritte möglich sind.“
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