Wolff rät Konkurrenz sich zusammenzureißen

Toto Wolff empfiehlt den Rivalen ihren „Scheiß auf die Reihe zu kriegen.“

Damit hat der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Chef heftig auf die schwelende Kritik von Ferrari, Honda und Audi bezüglich des „Verdichtungstricks“, den die Silbernen angeblich anwenden.

Anders als die Aggregate der Konkurrenz, soll der neue Mercedes-Motor das von der FIA vorgegebene Verdichtungslimit nur im kalten Zustand, in dem gemessen wird, erreicht. Im Rennbetrieb soll die Power Unit aber dann höher verdichten und so die Regel umgehen.

In einer ausgewählten Medienrunde, darunter Formelaustria kommentierte Wolff nun den Sachverhalt: „Was die Motorenfrage angeht, verstehe ich nicht, dass sich manche Teams mehr auf andere konzentrieren und ständig einen Fall vorbringen, der sehr klar und transparent ist. Unsere Kommunikation mit der FIA war immer sehr positiv, und es geht nicht nur ums Verdichtungsverhältnis, sondern auch um andere Dinge.“

„Und gerade in diesem Bereich ist sehr klar, was die Vorschriften sagen, es ist sehr klar, was die Standardverfahren für jegliche Antriebseinheiten sind – sogar außerhalb der Formel 1. Also reißt euch einfach zusammen,“ so der Österreicher.

Lat Wolff wird sich Mercedes praktisch gar nicht auf die Konkurrenz fokussieren, um Ablenkungen zu vermeiden. „Nur geheime Treffen abzuhalten und geheime Briefe zu verschicken und immer wieder zu versuchen, Testmethoden zu erfinden, die es schlicht nicht gibt – ich habe das Gefühl… “

„Ich kann zumindest für uns sagen, dass wir versuchen, Ablenkungen zu minimieren, mehr auf uns zu schauen, wenn doch ziemlich klar ist, was die Vorschriften sagen und auch ziemlich klar ist, was die FIA uns und ihnen bisher gesagt hat.“

Der Mercedes Boss vermutet, dass die Rivalen „Ausreden finden wollen, noch bevor man überhaupt angefangen hat, warum die Dinge nicht gut laufen. Also muss jeder nach bestem Können handeln, aber so würden wir die Dinge wirklich nicht angehen.“

„Schon gar nicht, nachdem man ein paar Mal gesagt bekommen hat, dass das in Ordnung ist, legal ist und den Vorschriften entspricht. Aber noch einmal: Wenn sich jemand durch Ablenkung unterhalten will, dann steht es jedem frei, das zu tun.“

 

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