Wolff nicht mehr so sicher, ob Motorenregel bleibt

Toto Wolff war anfänglich der Überzeugung, dass sich am Motorenreglement nichts ändern würde – inzwischen ist er sich nicht mehr so sicher

„Bis Freitag hatte ich den Eindruck, dass sich nichts ändern würde,“ so der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Boss.

Wolff stellte klar definitiv klar, dass Mercedes, anders als der Vorstandsvorsitzende Ola Källenius im Vorfeld geäußert hat, keine rechtlichen Schritte einleiten würde, sollte die FIA ​​die Kompressionsverhältnisprüfungen für die Saison 2026 doch ncoh ändern.

„Wenn es eine Regelung wird, muss man sich daran halten. Und wenn man sich nicht daran halten kann, muss die FIA ​​eine Lösung finden, um das auszugleichen. Das ist uns aber noch unklar.“

„Es gibt kein Szenario, in dem wir jemanden verklagen würden. In der Formel 1 ist es meiner Meinung nach wichtiger denn je, die Regeln zu kennen. Ingenieurskunst wird aber immer respektiert, und deshalb respektieren wir stets die Regeln des Sports,“ so der Wiener weiter.

Wolff konnte sich eine Spitze nicht verkneifen und fügte hinzu: „Ich denke, die Lobbyarbeit der anderen Motorenhersteller hat in den letzten Monaten massiv zugenommen. Ich meine, geheime Treffen, geheime Briefe an die FIA ​​– wobei es heutzutage natürlich keine Geheimnisse mehr gibt. Und das hat zu dieser Situation geführt.“

„Es geht nur um ein paar PS. In England würde man sagen, ein paar, was eher zwei oder drei entspricht. Das Risiko ist also fast vernachlässigbar gering und macht im Laufe eines Grand Prix kaum einen Unterschied.“

Nach dem ersten Teil der Testfahrten in Bahrain ist Wolff nicht mehr so überzeugt, dass alles bleibt wie zunächst vorgesehen.

„In diesem Sport gibt es viele Überraschungen, deshalb kann man sich nie in irgendeiner Sache sicher sein.“

 

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