Auch Toto Wolff wird Landsmann Helmut Marko im Paddock 2026 vermissen.
„Marko zählt sicher zu den einflussreichsten Motorsportlern in Österreich und ist nicht nur als Fahrer ein echter Racer gewesen. Hinzu kommen die Talente, die er in die Formel 1 geholt hat und die teilweise Weltmeister geworden sind. Das war schon eine großartige Karriere. Vettel hat er entdeckt, und Verstappen hat er den Weg bereitet. Alles andere ist Geschichte“, sagte Wolff im Gespräch mit dem ORF
Wolff sah zwischen dem „Doktor“ und sich viele Gemeinsamkeiten: „Was uns immer verbunden hat, ist das Verständnis für Racing und der Respekt für einander. Klar gab es Zeiten, da wäre ich mit Helmut nicht essen gegangen, aber es gab auch Zeiten, in denen wir uns korrekt verstanden haben. Man muss nicht nicht immer beste Freunde sein, um einander zu respektieren.“
„Man braucht einen Reibebaum, jemanden mit starker Meinung, der polarisiert. Das ist in unserem Sport wichtig, um nicht zu aalglatt zu werden.“
Der Mercedes-AMG Petronas F1 Team Boss besätigte, dass Marko in der Königsklasse jobtechnisch knallhart agierte: „Helmut hat in seinen besten Jahren Talente gut erkannt. Unser Sport ist aber brutal. Man ist immer positiv, wenn einer schnell ist. Helmut aber war da immer geradlinig und sagte: Wenn einer nicht schnell genug ist, fliegt er aus dem Förderprogramm. Es geht nur ums Liefern. Bei Helmut wusste jeder immer, woran er ist. Wer schnell war, war sein Liebkind, wer nicht, flog raus.“
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