Toto Wolff bezeichnete Theorien über die Legalität des Mercedes-Motors als „völligen Schwachsinn“.
„Die Formel 1 ist eine Leistungsgesellschaft, und wir wollen keine Leistungsunterschiede. Ich denke, wir müssen uns prinzipiell daran halten. Wir haben die Komponente gemäß dem Reglement entwickelt, und das wurde bestätigt,“ äußerte Wolff seine Frustration über die anhaltende Diskussion um das Verdichtungsverhältnis.
„Dann tun sich alle zusammen und behaupten, es sei illegal, und die Regulierungsbehörde gerät unter Druck. Sollte das so laufen? Aus prinzipieller Sicht bin ich anderer Meinung, aber so läuft es nun mal in der Formel 1 seit 50 Jahren.“
„Diesmal waren wir die anderen die Leidtragenden. Ich schätze, beim nächsten Mal werden wir uns vielleicht gegen jemand anderen verbünden, weil wir glauben, dass es nicht richtig ist.“
Wolff betonte die Notwendigkeit der Einhaltung der Vorschriften sowohl bei kalten als auch bei warmen Bedingungen, falls die vorgeschlagenen Änderungen an den Verdichtungsverhältnistests umgesetzt werden.
„Ich denke, so wie es jetzt gehandhabt wird, muss es sowohl bei Kälte als auch bei Hitze den Vorschriften entsprechen. Es verschafft niemandem einen Vorteil, denn ich glaube, die Konkurrenz wollte die Messung so gestalten, dass sie die Vorschriften bei Kälte umgehen konnte.“
Wolff wies auch Gerüchte über den Mercedes-Kraftstofflieferanten Petronas entschieden zurück.
„Uns wurde gesagt, unser Verdichtungsverhältnis sei illegal, was totaler Bullshit ist. Und jetzt kommt die nächste Geschichte daher, dass unser Kraftstoff illegal sei! Ich weiß nicht, woher das kommt, und schon geht das Gerücht wieder von vorne los.“
„Vielleicht erfinden wir morgen schon wieder etwas Neues, keine Ahnung, dass ich in den Epstein-Akten stand oder was weiß ich,“ so der WIener mit einem Augenzwinkern.
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