Wie geht es mit der Formel1 weiter?

Toto Wolff_Mercedes AMG Petronas_Foto MercedesAMGWird künftig ein Management-Team die Formel1-Agenden weiterführen? Laut Toto Wolff wäre dies im Bereich des durchaus Möglichen.

Egal wie der Prozess für Formel1-Zampano Bernie Ecclestone enden wird, es wird sich auf jeden Fall etwas ändern – ändern müssen. Abgesehen davon, dass Ecclestone eine Strafe erhalten könnte, ist es auch das Alter (83), das logischerweise gegen eine Zukunft des Briten in der Formel1 spricht.

Mögliche Szenarien

Derzeit ist primär nicht sein Alter Thema, sondern der heute in München beginnende Prozess am Landesgericht. Sein Arbeitgeber CVC würde ihn bei einer Verurteilung entlassen.

Ein Problem haben eigentlich bereits Mercedes und Ferrari, die aufgrund selbst auferlegter Compliance-Regeln eigentlich seit der Anklageerhebung im Jänner dieses Jahres nicht mehr mit dem Briten zusammenarbeiten dürften.

Mercedes Motorsport-Chef Toto Wolff: „Wir machen uns natürlich Gedanken über die Zukunft der Formel1 – das müssen wir auch.“ Wolff glaubt, dass künftig anstatt Ecclestone ein Management-Team eingesetzt werden und die Geschäfte bzw. Aufgaben Ecclestones übernehmen soll. „Das wird ein ganz normales Management-Board sein, wie in jedem anderen Großunternehmen“, wird Wolff zitiert.

Während der Zeit des Prozesses sei Sacha Woodward, 44-jährige Hausjuristin des Formula One Managements, dafür auserwählt, zentrale Aufgaben im Formel1-Geschäft zu übernehmen. Die Australierin hat Ecclestones Vertrauen und nimmt zahlreiche Posten in seinem Firmengeflecht ein. Die Frage ist, in wie weit er los lassen kann. Das Loslassen zählt bekanntlich zu den Schwächen Ecclestones.

 

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