Daniel Ricciardo schildert das Red-Bull-Teamduell mit Sebastian Vettel aus seiner Sicht und führt an, welche Auswirkungen seine starke Form haben könnte.
Ricciardo erstmals vor Vettel in der Tabelle
Nachdem er seinen Teamkollegen Sebastian Vettel schon bei den ersten Rennen der Saison wiederholt hinter sich lassen konnte, zog Daniel Ricciardo mit Platz drei beim Grand Prix von Monaco auch nach WM-Punkten an seinem Stallgefährten vorbei. Vor dem Grand Prix von Kanada in Montreal liegt Daniel Ricciardo als WM-Vierter nur noch sieben Punkte hinter Ferrari-Pilot Fernando Alonso – nach Punkten der Mercedes-Verfolger Nummer eins – zurück, und das trotz der Tatsache, dass der Australier in Diensten von Red Bull beim Saisonauftakt in Melbourne 18 WM-Punkte abgezogen bekam.
Respektvoller Umgang miteinander

Während Ricciardo von Rennen zu Rennen besser in Fahrt zu kommen scheint, rangiert Weltmeister Vettel nach seinem zweiten Ausfall bei fünf Rennen nur auf WM-Rang sechs. Dem Champion fehlen aktuell neun Punkte auf seinen neuen Teamkollegen. Im Qualifying-Duell steht es 5:1 für Ricciardo. Der Wettbewerb im Team sei letztlich für beide gut. „Wenn er mich schlägt, dann bin ich nicht glücklich – und umgekehrt. Vielleicht wird das nach einer gewissen Zeit bei einem von uns Spuren hinterlassen. Wenn er mich aber am Ende offen und ehrlich besiegt und ich mein Bestes gegeben habe, dann kann ich mich nicht bei ihm beschweren. Dann war er
besser. Derzeit läuft es aber sehr gut. Wir respektieren einander sehr. Er gratuliert mir, wenn ich besser war – und umgekehrt“, bemerkt der Australier.
Vorbereitung wie immer
Einer speziellen Vorbereitung auf seine Bewährungsprobe an der Seite des viermaligen und amtierenden Weltmeisters unterzog sich Daniel Ricciardo im Winter nicht. „In den vergangenen Jahren war meine Herangehensweise gut. Ich wollte nicht wirklich etwas ändern, sondern einfach in dem, was ich tue, besser werden“, betont der aktuell punktbeste Red-Bull-Pilot und fügt mit einem Grinsen abschließend an: „Wenn ich so weitermache, dann werden sie mich sicher weiter verpflichten.“
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