Wechsel zu Ferrari birgt Herausforderungen

Lewis Hamilton befindet sich in seiner letzten Saison für Mercedes, bevor er zu Ferrari wechselt. Vierfachweltmeister Alain Prost ist sich sicher, dass ihn dort ein anderes Umfeld erwartet.

Prost trat 1990 und 1991 selbst für das Team aus Maranello an und ist überzeugt, dass der Wechsel einige Herausforderungen mit sich bringt. „Ich denke, es ist nicht so einfach. Denn bei Ferrari ist Lewis Hamilton mit einer anderen Arbeitsweise konfrontiert. Besonders auch mit einem ganz anderen Druck und einer anderen Denkweise.“, erklärt der vierfache Weltmeister.

„Ich kann seine Entscheidung verstehen, denn wenn man in einem Team wie Mercedes ist, das seit zwei Jahren kein Rennen mehr gewonnen hat und wirklich kämpfen muss, um wieder an die Spitze zu kommen, und das in seinem Alter, dann fragt man sich wahrscheinlich schon einmal, warum man nicht etwas anderes ausprobieren sollte.“, versteht der 51-fache-GP-Sieger Hamiltons Beweggründe zu den Roten zu gehen.

Ob der Wechsel für beide Parteien von Vorteil ist, könne in Frage gestellt werden. Jedoch ist sich Prost sicher, dass „es gut für den Sport ist, weil alle hinschauen werden. Es ist durchaus möglich, dass sich Hamilton neu motiviert. Wenn es gut läuft für Ferrari, halte ich es für möglich.“

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