Sebastian Vettels Saisonauftakt beim neuen Arbeitgeber ging komplett in die Hose, auch wenn vieles nicht seine Schuld war. Ex-Teamkollege Mark Webber ortet einen Mangel an Selbstvertrauen und Probleme mit den Regeln
Nach einer von Defekten, Ausfällen und Querelen geprägten Abschiedssaison bei Ferrari, hoffte Sebastian Vettel mit Aston Martin neu durchstarten zu können. Und die Vorzeichen standen gut, denn das ehemalige Racing Point Team hatte im Vorjahr den drittbesten Rennwagen und bekam durch den Einstieg der britischen Automarke einen Finanzboost. Aber für Vettel wollte es bislang überhaupt nicht laufen. Sein ehemalige Red Bull Racing Weggefährte Mark Webber ist überzeugt, dass „Sebs Selbstvertrauen am Boden ist. Seine Zeit bei Ferrari hat für ihn nicht wie gewünscht geklappt und ihn ausgelaugt. Jeder Sportler wird manchmal auf die Probe gestellt, aber in seinem Fall war es eine sehr lange Zeit.“
Regelwerk schadet Team und Fahrer
Die Regeländerungen über den Winter trafen das Team hart, machten aus dem Sieganwärter ein Auto des hinteren Mittelfeldes – vor allem aufgrund der Philosophie des langen Radstandes bei flachem Anstellwinkel. Der neue Dienstwagen des vierfachen Champions ist aber nicht nur unruhig am Heck, sondern hatte auch technische Probleme und zu guter Letzt patzte auch noch die Boxencrew, ganz abgesehen von Vettels eigenen Fauxpas. Das resultierte in mauen Ergebnissen für den Heppenheimer, der nach zwei Rennen bei null Punkten und zweimal P15 hält. „Ich denke, diese Autos passen nicht sehr gut zu Sebastian, sie sind nicht seine Art von Auto. Er mag Rennwagen mit viel Grip, viel Abtrieb und er ist ein sehr feinfühliger Fahrer. Damals in Monza im Regen ist er mit dem Toro Rosso unglaublich gefahren. Aber wenn der Wagen unruhig ist, wenig Grip hat, dan fehlt ihm das Selbstvertrauen mit dem Wagen ans Limit zu gehen. Das ist ein Problem für ihn,“ so Webber im Gespräch mit Formula1News.
Wenig Hoffnung für Seb
Während man bei Aston Martin fieberhaft daran arbeitet, dem Wagen mehr Stabilität zu verleihen und so Vettel konkurrenzfähiger zu machen, glaubt Webber nicht wirklich an eine Trendwende. „Es geht darum, mit allen Regeln gut umzugehen. Schaut Euch Hamilton an. Egal welche Regel man wie ändert, Lewis ist die ganze Zeit stark. Ich denke, die Sterne haben sich gegen Seb ausgerichtet. Und er wird müde, er hat sich viel Mühe gegeben bei Ferrari. Aber irgendwann ist der Akku leer“, fügte er hinzu.
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