Williams Racing Boss James Vowles war im Vorfeld nicht sicher, ob Logan Sargeant schon reif für die Formel 1 ist.
Bei den ersten Rennen hat ihn der Amerikaner aber eines Besseren belehrt.
Vowles kennt Sargeant noch aus seiner Zeit als Strategiechef bei Mercedes, wo er auch für den Nachwuchskader der Silberpfeile verantwortlich war. „Ich war an ihm interessiert, weil er Leistung gezeigt hatte. Logan verlor damals den Formel 3 Titel gegen Oscar (Piastri) erst beim Saisonfinale.“, erinnert sich der Neo-Teamchef.
Doch Mercedes entschied sich gegen dessen Verpflichtung, weil man schon Topfahrer hatte. „Meine Beziehung zu ihm endete dort und daher war es schwierig, ihn wirklich zu beurteilen. Deswegen meine Zurückhaltung.“
„Aber jetzt kann ich mir seine Daten ansehen und muss sagen, dass er aufgrund seiner Leistung hier ist. Er ist jetzt ein professioneller Fahrer, der es verdient, am Grid zu stehen. Das zeigt, dass ich in meinem früheren Leben im Unrecht war und Williams das Richtige tat.“
Vowles Vorgänger Jost Capito hatte den US-Boy gefördert und ihn schon vor seinem Abschied als neuen F1 Piloten präsentiert.
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