Vettel unzufrieden

Sebastian Vettel ist in seinem neuen Ferrari SF90 noch „nicht glücklich“. Der Deutsche versucht noch immer die richtige Einstellung zu finden.

Der Saisonauftakt verlief für Ferrari-Pilot Sebastian Vettel nicht gut und auch beim darauffolgenden Rennen konnte der Deutsche nicht überzeugen. Beim kommenden Rennen in China will er allerdings zu alter Form zurückfinden. Dennoch gab er zu, dass er sich in den ersten Rennen in seinem neuen Boliden nicht richtig wohl gefühlt hat. Dies soll sich nun am Wochenende ändern: „Ich weiß, dass ich es besser machen kann, ich weiß, dass wir viele Rennen haben, die das zeigen und beweisen werden.“

„Es ist normal, dass man niemals das Auto bekommt, das man will, und man muss sich immer anpassen. Sehr selten hat man ein Rennen, bei dem das Auto absolut in Ordnung ist und man nichts zu beanstanden hat.“, fügt Vettel hinzu.

Vettel gegen Leclerc

Der Deutsche musste aber gegen seinen Teamkollegen Charles Leclerc in Bahrain ordentlich einstecken. Leclerc überholte trotz Teamorder seinen Kollegen und fuhr zum schon fast sicheren Sieg. Allerdings spielte der Ferrari-Motor nicht mit und machte Leclerc einen Strich durch die Rechnung. Letztendlich konnte sich der Monegasse noch auf Platz 3 retten. Das Leclerc die Order ignoriert und Vettel überholt hat, nimmt ihm der Heppenheimer nicht übel: „Ich bin nicht überrascht. Es ist ziemlich klar, dass er zu diesem Zeitpunkt viel schneller war. Ich hätte ihn auf der nächsten Geraden zurücküberholen können, aber ich dachte, dass es mir und ihm mehr Zeit kosten würde.“ Das Verhältnis der beiden Ferrari-Piloten hat dadurch keinen Schaden genommen, versicherte Leclerc.

„Wir haben unsere Lektion in Australien gelernt und wir sollten hier besser sein. Der Fehler bei Charles‘ Auto in Hinsicht auf die Zuverlässigkeit ist jetzt klar und wir sollten hier besser sein, also freuen wir uns auf ein hoffentlich gutes Wochenende.“, schließt Vettel.

 

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