Bei der ersten Pressekonferenz in Melbourne geben sich die Inifiniti Red Bull Racing Piloten Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo eher verhalten – verständlicherweise.
Sebastian, Sie sind vier Mal Weltmeister. Es ist Ihr 121. Grand Prix und Ihre 7. Saison in der Formel1. Ist es fair zu sagen, dass sich heuer der 5. Titel in Folge nicht ausgehen wird?
Vettel: „Nein, ist es nicht. Es steht ein langes Jahr vor uns. Unsere Tests, die Vorbereitung, waren für uns nicht ideal und wir sind vielleicht nicht in der besten Position vor dem ersten Rennen. Wir haben einen langen Weg zu gehen. Vor zwei Jahren war Fernando Alonso 1,5 Sekunden hinter der Poleposition. Am Ende war er knapp dran und hat bis zum letzten Rennen um den Titel mitgekämpft. Es kann alles passieren.“
Was wollen Sie persönlich beitragen?
Vettel: „Es ist ein großer Schritt für alle Teams und Fahrer, um sich auf die neuen Dinge zu gewöhnen. Wir wissen, dass wir uns noch nicht in Top-Form befinden. Es gibt noch jede Menge Probleme, die wir lösen müssen. Leider geht das nicht einfach so über Nacht. Wir würden es gerne schaffen, aber es geht eben nicht. So können wir nur Schritt für Schritt machen, den Ingenieuren die bestmöglichen Rückmeldungen geben. Es ist kein Geheimnis. Man braucht Zuverlässigkeit im Team und am Fahrzeug, um um den Titel mitkämpfen zu können.“
Daniel, es scheint, als hätten Sie einen guten Tag beim den Tests erlebt. Außenstehende meinen, das Auto sah ziemlich gut aus. Teilen Sie diese Meinung?
Ricciardo: „Ich denke, wir hatten einen Stand-out Tag und ich glaube sagen zu dürfen, dass wir alle ein wenig unsicher sind, was die Autos betrifft. Stellvertretend für alle Fahrer danke ich, dass wir alle sehr neugierig sind und dem Rennen entgegenfiebern, um klare Bilder zu bekommen – und um zu sehen, wo jeder steht. Ich habe eine arbeitsreiche Woche hinter mir und bin wahrscheinlich aufgeregter als alle Anderen hier, um endlich loslegen zu können.“
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