Sebastian Vettel befürchtet, dass die Änderung des F1-Rennformates keine Probleme lösen würde und er fordert daher, andere Optionen zu finden.
Während andere, sowie Daniel Ricciardo, meinen, dass das Rennwochenende umgestaltet gehört, meint der Ferrari-Pilot Sebastian Vettel, dass das Grand-Prix-Format beibehalten werden sollte. Vettel begrüßt zwar neue Konzepte und Pläne, die den Sport wieder interessanter und actionreicher gestalten, aber der Deutsche will grundsätzlich am GP-Format nichts ändern.
Über Sprint-Rennen und Reverse-Grid
Seit der Übernahme von Liberty Media machten sich im Paddock die Gerüchte breit, man wolle am Samstag ein weiteres Rennen einbauen. Ein Sprint-Rennen würde es am Samstag geben, und am Sonntag wie gewohnt das lange F1-Rennen. Auch über eine umgekehrte Startaufstellung, ein Reverse-Grid, soll man gesprochen haben.
„Ich denke, das Format ist in Ordnung. Ich finde es falsch, das Format zu ändern. Es ist nicht meine Entscheidung, also ist es ein bisschen sinnlos darüber zu reden, aber dann wäre ich kein Fan. Ich denke, dass es aus einem bestimmten Grund lange Zeit so war.“, sagt Vettel.
„Ich denke, der 300 km lange Grand Prix ist ein Grand Prix. Wenn es nur halb so lange ist, dann ist für einige Leute ein langweiliges Rennen nur eben ein halb langweiliges Rennen, aber so sehe ich es nicht.“
„Ich denke, eine Grand-Prix-Distanz ist eine Herausforderung, wenn du dein erstes Rennen fährst und man überrascht ist wie lange so ein Rennen dauern kann und es ist eine physische und mentale Herausforderung und ich denke, wenn es dann zum Sprint wird, wäre es in gewisser Weise ein anderer Sport. Ich würde nicht mit dem Format herumspielen.“, meint der Deutsche.
„Ich bin der Ansicht, dass wir andere Wege finden müssen, um Spannung zu bringen und das Feld wieder zusammen zu bringen und so weiter, aber nicht über das Format.“, schließt Vettel. Eventuelle Regeländerungen, die das GP-Format betreffen, würden erst ab 2021, bei der großen Regelüberholung, in Kraft treten.
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