Wie von Formelaustria.at angekündigt, absolvierte Sebastian Vettel auf der Rennstrecke Motorland Aragón einen Test mit dem Werks-Porsche 963 aus der FIA WEC.
Der vierfache Weltmeister fuhr insgesamt 118 Runden mit dem rund 500 kW starken Boliden und resümierte: „Nach der Sitzanpassung sowie den Stunden im Simulator und dem Roll-Out in Weissach hatte ich bereits ein gutes Gefühl. Mit dem Porsche 963 hier in Aragon auf der Strecke, das hat auf jeden Fall Spaß gemacht.
„Ich musste mich zuerst an alles gewöhnen und meinen Rhythmus finden. Das Fahrgefühl ist allein schon wegen des Dachs über dem Kopf anders, ebenso wie der Umgang mit dem höheren Gewicht und den Reifen. Die Porsche-Werksfahrer waren sehr hilfreich und haben mir erklärt, was speziell ist und woran ich mich gewöhnen muss. Das machte es mir leicht.“, analysiert der Heppenheimer.
Jonathan Diuguid, Leitender Direktor des Porsche Teams, freut sich, „dass Sebastian hier für uns getestet hat, ist eine einzigartige Gelegenheit für das Team. Als vierfacher Formel-1-Weltmeister besitzt er immense Erfahrung mit Hybridsystemen und Hochleistungs-Rennwagen. Sein frischer und besonderer Blick darauf, wo wir mit unserem Porsche 963 stehen, und seine Rückmeldungen zu unseren Systemen sind enorm wertvoll.“
Der Test in Aragón soll 36 Stunden dauern, und ist für Porsche die optimale Vorbereitung auf die 24 Stunden von Le Mans, die am 15. und 16. Juni stattfinden. Ob Vettel auch beim Langstrecken-Klassiker im Cockpit sitzen wird, ist noch offen – aber ein Platz im Team wäre noch frei. Bestätigt wurde seitens Porsche oder Vettel aber noch nichts.
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