Obwohl er akzeptiert, dass er für die Kollision mit Mercedes-Pilot Valtteri Bottas in Frankreich verantwortlich war, meint Sebastian Vettel, dass er nichts hätte tun können, um sie zu vermeiden.
Dem Ferrari-Star gelang ein guter Start und er schloss direkt auf den zweitplatzierten Bottas auf. Es kam jedoch zur Berührung, verursacht durch Vettel und er musste sich einen neuen Frontflügel holen, während Bottas einen Reifenschaden erlitt. Der Deutsche fiel zurück auf Platz 16, konnte sich bis zum Ende aber auf Platz 5 vorarbeiten, obwohl eine 5-Sekunden-Zeitstrafe gegen ihn verhängt wurde.
„Am Ende hätte ich nicht viel anders machen können“, erklärt Vettel. „Was man nicht sieht, ist, dass ich eine Menge Grip verloren habe und es waren zwei Autos auf der Außenseite, die versuchten, sich meine Position zu holen. Somit steckte ich fest und ich konnte nicht noch langsamer werden. Dann verlor ich offensichtlich das Auto und traf Valtteri.“
„Ich wurde bestraft für das Verursachen einer Kollision, und das habe ich wohl auch gemacht, weil ich das Auto verloren hab. Aber war das beabsichtigt? Sicher nicht, denn es hätte für mich auch das Ende des Rennens bedeuten können“, erklärt der 30-jährige.
„Offensichtlich war es für Valtteri besonders schlimm, weil er nichts dafür konnte, also ging ich nach dem Rennen zu ihm und habe mich bei ihm entschuldigt. Angesichts der Situation waren wir immerhin beide in der glücklichen Lage, trotzdem weitermachen zu können.“
Vettel wurde trotz seiner Ausführungen gefragt, warum er nicht mehr getan hat, um die Berührung mit Bottas zu vermeiden. Er antwortete: „Nun, im Nachhinein hätte ich gerne einen schlechteren Start gehabt, denn dann wäre es einfacher für mich gewesen und ich wäre nicht in diese Position geraten! Aber es war nun mal eine dieser Situationen, die manchmal schiefgehen.“
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