Vettel: „Auch Adrian kann nicht alle Aston Martin Probleme lösen“

Sebastian Vettel glaubt, dass Adrian Newey beim Aston Martin Aramco Formula One Team nicht die Lösung aller Probleme ist.

Vettel gewann seine vier Titel in Red-Bull-Autos, die unter Neweys Leitung entwickelt wurden, bevor er 2014 zur Scuderia Ferrari HP wechselte und seine Karriere schließlich bei Aston Martin beendete.

„Ich bin schon lange im Fahrerlager, und jeder sucht nach der Wunderlösung. Niemand hat sie je gefunden. Sie existiert nicht“, erklärte Vettel im Podcast Beyond the Grid.

„Die Magie in der Formel 1 entsteht, wenn alles zusammenpasst. Die Fahrer haben eine Sonderstellung, weil sie das Auto fahren und letztendlich alles richtig machen müssen. Und dann gibt es noch Schlüsselpersonen im Team, die entscheidend für die Leistung sind – Adrian gehört definitiv dazu.“

„Ich denke, er hat eine Qualität, die nicht viele haben. Er ist vom Rennsport besessen. Er liebt den Rennsport. Er ist wie ein Kind, wenn es um Motorsport geht, und das ist die beste Eigenschaft, die man sich als Fahrer wünschen kann.“

„Aber Adrian braucht auch das richtige Umfeld,“ so der Deutsche im Nachsatz.

Doch für Vettel ist klar: „Wenn Aston Martin ihm also das Umfeld bietet, in dem er diese Leidenschaft entdecken und entfalten kann, dann kann er zwar kein Wunderauto schaffen, aber einen enormen Beitrag zu einem großartigen Auto leisten.“

Der vierfache F1 Champion erwartet, dass 2026 „die großen Teams wieder vorne sein werden, und Aston Martin könnte auch dabei sein – allein schon aus Ressourcensicht.“

„Ich weiß das, weil ich das Projekt von Anfang an begleitet habe, und es braucht eben seine Zeit, bis alles richtig läuft, mit dem neuen Windkanal, der Fabrik, dem Simulator und der Partnerschaft mit Honda. Und die sind kein unbeschriebenes Blatt. Sie haben jahrelange Erfahrung.“

Der Deutsche erinnert: „Die Voraussetzungen sind gegeben, und das schon seit Längerem. Aber man sieht eben auch, wie schwer es ist, den richtigen Dreh rauszubekommen. 2023 hatten sie einen fantastischen Saisonstart, kämpften dann aber zum Ende hin etwas. Auch 2024 und 2025 waren schwierig für sie. Die Ressourcen sind da. Die Leute sind da. Warum also nicht?“

 

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