Max Verstappen ist ein Verfechter des Sim-Racing. Jetzt fordert er Karrierechancen für erfolgreiche Sim-Racer.
Der Motorsport ist ein teures Pflaster. Vielen jungen Talenten wird der Einstieg in den Motorsport durch das zu zahlende Budget für ein Cockpit, das schnell mal über 100.000€ pro Saison betragen kann, verbaut. Beim Sim-Racing fällt dieses Problem fast komplett weg.
Das Fahrgefühl der Autos kommt den Echten sehr nahe, weshalb auch Verstappen enthusiastischer Sim-Racer ist: „Ich habe mein eigenes Team und wenn ich sehe, wie viel Vorbereitung wir vor einem Rennen investieren, dann finde ich das sehr professionell. Es ist schwer zu erklären, aber es passiert viel. Ich glaube, dass es Sim-Racer in den echten Motorsport schaffen können.“
Er ist sich sicher, dass das Sim-Racing neue Rennfahrer auf die Strecke bringen wird. „Es werden sich Möglichkeiten auftun, es in den echten Motorsport zu schaffen.“, so der Niederländer. „Ich sage nicht, dass es in die Formel 1 geht, aber es gibt mehr als die Formel 1. Es sind aufregende Zeiten.“
William Byron ist nur ein Beispiel für einen Sim-Racer der sich im Motorsport etabliert hat. Der Daytona 500-Sieger und Xfinity-Champion startete erst mit 15 Jahren seine Motorsportkarriere. Tim Heinemann schaffte es übers Sim-Racing bis in die DTM.
Ein Nachteil des Sim-Racing für die reale Welt ist der Bezug zum Auto. Auf der Strecke lassen sich Fehler nicht rückgängig machen, die Fliehkräfte fallen bei den meisten Simulatoren weg und Crashs können fatale Folgen haben.
Williams schließt Equipment-Deal mit New Era ab
Die Piloten und der Staff des Atlassian Williams F1 Teams werden in Zukunft Kleidung von New Era tragen.
Puma rüstet ab sofort Weltmeister McLaren aus
McLaren wird ab sofort von PUMA ausgerüstet. Dies gab das Traditionsteam aus Woking nun bekannt.