Verstappen: War nicht annähernd am Limit

verstappenget_3059373bDer Mann, den Red Bull Motorsportdirektor Helmut Marko für „besser als Ayrton Senna“ hält, gab Freitagvormittag sein Formel-1-Debüt und überzeugte dabei. Formelaustria sprach mit ihm

Max, wie lief Deine erste offizielle F1 Session?

Gut, ich hatte viel Spaß. Nach fünf, sechs Runden habe ich mich an den aktuellen Wagen gewöhnt und dann ging es dahin.

Wie war der Umstieg vom F3 in einen F1 Rennwagen?

Es war ja nicht meine erste Fahrt in einem F1, aber natürlich die erste unter Wettkampfbedingungen. Der größte Unterschied ist sich die Power, denn der Motor gibt ordentlich Stoff.

Kannst Du uns den Unterschied zu Deinem üblichen „Dienstwagen“ beschreiben?

Wenn Du in einen F1 Wagen einsteigst, sind die Dinge im Prinzip dieselben wie in einem F3 Auto, aber der Bolide ist einfach schneller und der Motor reagiert anders, aber grundsätzlich ist der Unterschied zur F3 kleiner als der zwischen Kart und F3. Vom Go-Kart in einen F3 Rennwagen musst Du alles neu lernen. Das Bremsen, das Gefühl für die Dimensionen des Wagens, usw. Aber am Ende des Tages ist ein Rennwagen, ein Rennwagen.

Dumm gefragt, waren die vielen Knöpfe kein Problem?

Meine Generation wächst mit all diesen Dingen auf. Alleine wenn Du auf der PlayStation übst, hast Du schon jede Menge Knöpfe. Die Umgewöhnung ist also nicht besonders groß.

_77888740_453953512OK, was war dann die größte Herausforderung?

Mit dem Wagen zu Recht zu kommen, den bisher bin ich im 2012er Modell gefahren. Im aktuellen Boliden sind alle Systeme und auch die Pedalkontrolle ein wenig anders. Und natürlich musste ich diesmal mit dem ganzen Team arbeiten. Aber ich denke, es ist ganz gut gelaufen.

Du warst am Ende rund eine Sekunde hinter Deinem Teamkollegen. Wie beurteilst Du Deine Zeit?

Für mich war es heute wichtig, so viele Runden wie möglich abzuspulen. Die Zeit stand nicht im Vordergrund. Daher bin ich nicht annähernd ans Limit gegangen oder habe irgendwas Verrücktes riskiert. Aber als ich die Zeitenliste gesehen habe, war ich zufrieden.

Wie geht’s nun weiter?

Beim Russland GP in Sotschi werde ich nicht dabei sein, weil ich an dem Wochenende bei der Formel 3 in Imola im Einsatz bin. Aber in den USA, Brasilien und Abu Dhabi werde ich wieder im Auto sitzen. Und ich freue mich schon riesig.

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