Jos Verstappen glaubt nicht an umfassende Änderungen des aktuellen Reglements.
„Man sagt einem immer, es sei nur eine Frage der Gewöhnung, aber ich bin mir sicher, dass Max das so nicht genießen wird. Natürlich versucht er immer, das Beste daraus zu machen. Aber das ist eine andere Geschichte“, erklärte Verstappen sr. gegenüber De Telegraaf.
Der ehemalige F1 Fahrer verteidigte seinen derzeit frustrierten Sohn: „Er tut mit Red Bull alles, um konkurrenzfähiger zu werden, aber das Fahren in diesen Autos fordert ihn nicht heraus.
„Jos, the Boss“ warnt sogar vor einem möglichen Abschied Verstappens: „Ehrlich gesagt mache ich mir etwas Sorgen, dass Max seine Motivation verlieren könnte. Früher dachte er, in einem Formel-1-Auto zu fahren, sei das Größte auf der Welt, aber jetzt bin ich da eher pessimistisch. Ich würde gern sagen, dass es nicht so ist, aber ich sehe darin ein Problem für seine Zukunft.“
Der Niederländer hofft, dass das Treffen zwischen der Formel 1 und der FIA am 9. April zu Regeländerungen führt, die den Rennsport verbessern, hegt aber Zweifel.
„Sie hören Max wirklich zu, davon bin ich überzeugt. Möglicherweise nehmen sie dieses Jahr ein paar kleinere Regeländerungen vor, aber das wird nichts ändern. Ich bin besonders froh, dass Max die Dinge so offen anspricht. Wir sollten dankbar sein, dass es solche Fahrer noch gibt.“
Verstappen sr. weiß aber: „Es ist auch ein politisches Spiel. Veränderungen durchzusetzen ist nicht immer einfach. Toto Wolff und Mercedes werden so lange wie möglich an diesem Reglement festhalten wollen. Sie haben viel Geld und Zeit investiert und haben ganz klar einen Vorsprung, auch was das Know-how im Vergleich zu ihren eigenen Kundenteams angeht. Das ist natürlich ihr gutes Recht. Davon können sie jetzt profitieren.“
Der 54-Jährige selbst hat das Interesse an der Formel 1 als Fan praktisch verloren. „Ich verfolge Max natürlich genau, und wir stehen in regelmäßigem Kontakt. Aber es fällt mir schwer, mich dafür zu begeistern, wenn ich die Sessions sehe und höre, wo sie vom Gas gehen müssen.“
Beim Training zum Großen Preis von China habe er sogar nach 15 Minuten abgebrochen, war er noch nie zuvor getan hatte. „Vor zwei Wochen bin ich in China noch mitten in der Nacht für das freie Training aufgestanden, aber nach einer Viertelstunde habe ich den Fernseher ausgeschaltet und ging wieder schlafen. Das hatte ich bei der Formel 1 noch nie gemacht. Das sagt vielleicht etwas aus.“
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