Ferrari-Teamchef Frédéric Vasseur war nach dem Ungarn-GP richtig bedient. Seine Piloten Charles Leclerc und Carlos Sainz kamen nicht über die Ränge 7 und 8 hinaus, hatten zudem verschiedene technische Probleme
„Unser Ergebnis ist eher dürftig. Es war ein kompliziertes Rennen mit Charles, vor allem weil er beim Boxenstopp so viel Zeit verlor. Dadurch geriet er in den Verkehr, und dann war da noch die 5-Sekunden-Strafe für zu schnelles Fahren in der Boxengasse. Auch mit dem Bordfunk gab es Probleme,“ so Vasseur.
„Bei Carlos gingen wir das Risiko ein, ihn auf den weichen Reifen starten zu lassen, was in der Anfangsphase ein guter Schachzug war. Er machte viele Positionen gut, aber wir wussten, dass er früher auf die harte Mischung wechseln muss. Immerhin kam er von P11 aus vor Alonso ins Ziel – das war also kein so schlechtes Ergebnis.“
Der Ferrari Boss sieht seine Piloten „weit vom Tempo nicht so weit entfernt, aber wir haben über das Wochenende einfach nicht alles richtig hinbekommen. Weder Samstag noch Sonntag im Rennen konnten wir auf das am Freitag gezeigte Potenzial aufbauen.“
Daher legt man „ab sofort den ganzen Fokus auf Belgien, denn es ist extrem wichtig, mit einem guten Ergebnis in die Sommerpause zu gehen. Wir müssen mehr Speed finden und die Fehler minimieren.“
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