Vasseur trotz Doppelsieg bescheiden

Ferrari fuhr zum zweiten Mal in dieser Saison zu einem Doppelsieg. Ein besseres Ergebnis hätte sich Teamchef Fred Vasseur nicht wünschen können.

„Das ist der perfekte Tag, ich würde sogar sagen, es war das perfekte Wochenende. Wir hatten ein paar Probleme im Qualifying, aber die hatten ihre Gründe, denn wir haben da schon fürs Rennen gerarbeitet. Unser Tempo heute war wirklich klasse. Wir haben das Rennen kontrolliert, und das Team einen makellosen Job gemacht – auf uns neben der Bahn.“, betont Vasseur im Gespräch mit den Kollegen von Speedweek. „Besser hätte das für uns nicht laufen können.“

Obwohl Pirelli-Experten einen Zweistopper vorgesehen hatten, entschied man sich bei Ferrari erneut für eine Einstoppstrategie. „Nur ein Stopp, das war bei uns von Anfang an der Plan.“, verrät der Teamchef. „Es hat uns dabei geholfen, dass das Safety-Car auf die Bahn kam, denn da haben wir vier Runden Reifen schonen können. Aber eine Safety-Car-Phase birgt auch die Gefahr, von den Gegnern überrascht zu werden. Das ist uns heute nicht passiert. Wir haben dieses Rennen ideal umgesetzt.“

Trotzdem gibt er zu: „Es wäre arrogant anzunehmen, dass sich unsere Fahrer immer so wohlfühlen werden mit dem Wagen. Jede Strecke ist anders, und die Bedingungen variieren. Wir wissen, dass nächste Woche eine große Herausforderung auf uns zukommt, in der Höhenluft von Mexiko. Es sieht so aus, dass wir nach Monza einen großen Schritt nach vorne gemacht haben, was die Fahrbarkeit des Autos angeht. Die beiden Fahrer fühlen sich viel wohler, das stimmt, und es ist mehr Performance da. Aber es wird nicht jedes Mal so gut laufen wie hier.“

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