Vasseur: „Speedrückstand aufholen ist schwer und dauert“

Fred Vasseur betonte die große Herausforderung, vor der sein Team steht, den Rückstand auf Rivale Mercedes bei der Geschwindigkeit auf den Geraden aufzuholen.

„Der Prozess bei der Motorenentwicklung dauert extrem lange. Beim Chassis kann man sehr schnell – quasi von heute auf morgen – ein Upgrade bringen und wieder konkurrenzfähig werden.“

Der Scuderia Ferrari HP Teamchef erläuterte zudem die Einschränkungen durch die Budgetobergrenze und die Produktionsanforderungen.

„Beim Motor ist der Prozess extrem langwierig, da die Vorlaufzeiten für die Teile hoch sind und die Budgetobergrenze die Sache erschwert – man muss den Motor ja für die gesamte Saison produzieren.“

Vasseur hob hervor, dass für den Beginn der Weiterentwicklung neue Motorenchargen produziert werden müssen.

„Und wenn man mit der Weiterentwicklung beginnen will, muss man eine neue Charge Motoren herstellen.“

Trotz der Einführung des ADUO-Programms durch die FIA, das Teams mit Rückstand unterstützen soll, äußerte sich Vasseur skeptisch hinsichtlich dessen Wirksamkeit.

„Wir erwarten nicht, dass wir durch ADUO 1 oder ADUO 2 den Anschluss wiederherstellen. Wir machen kleine Schritte.“

„Wenn man beim Motor einen kleinen Schritt macht, darf man nicht vergessen: Hinter uns ging es um Hundertstelsekunden.“

Der Franzose blickte dennoch optimistisch auf die künftige Entwicklung.

„Was die Platzierung angeht: Selbst ein paar PS mehr können in der Startaufstellung einen guten Sprung nach vorn bedeuten.“

„Nächstes Jahr werden wir einen neuen Motor haben. Unser Ziel ist es definitiv, den Rückstand so schnell wie möglich aufzuholen.“

 

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