Vasseur erwartet Kampf um Hundertstelsekunden

Die Scuderia Ferrari profitierte vor der Sommerpause gleich zweimal von den Fehlern der Konkurrenz.

Durch die Strafversetzung von Max Verstappen im Grand Prix von Belgien erbte Ferrari-Pilot Charles Leclerc die Pole. Am Ende konnte sich der Monegasse nur den vierten Rang im Rennen holen, doch durch die Disqualifikation von George Russell durfte sich Leclerc am Ende über ein Podium freuen.

„Gleich vor der Sommerpause zeigte das gesamte Team beim Belgien-GP eine starke Leistung und sicherte sich mit Charles die Pole-Position und einen Podestplatz, was das Selbstvertrauen gestärkt hat.“, ist Teamchef Fred Vasseur zufrieden. „Jetzt gehen wir in Zandvoort erneut an den Start, auf einer völlig anderen Strecke als Spa, da sie kurz, eng und kurvig ist. Es wird entscheidend sein, dass wir alles bis ins kleinste Detail richtig machen. Das Qualifying wird besonders wichtig sein, da das Überholen auf dem niederländischen Kurz sehr schwierig ist.“

„Wie immer werden wir uns darauf konzentrieren, jedes noch so kleine Bisschen an Leistung aus unserem Paket herauszuholen.“, erklärt er. „Das fängt damit an, dass wir so schnell wie möglich die beste Abstimmung finden und uns darauf verlassen, dass die Mitarbeiter an der Boxenmauer und die Fahrer in den entscheidenden Momenten des Qualifying des Rennens die richtigen Entscheidungen treffen.“

„Wir wissen, wie groß die Leistungsdichte in dieser Saison ist, und angesichts der Beschaffenheit der Strecke ist zu erwarten, dass es um Hundertstelsekunden gehen wird.“, resümiert er.

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