Nachdem in Monza neun der zwanzig Fahrer strafversetzt wurden, meint Christian Horner, dass die V6 Motoren der Formel 1 nichts Positives gebracht haben.
Auch Red Bull hat es getroffen
Die beiden Red Bull Fahrer Daniel Ricciardo und Max Verstappen blieben auch von den Grid Penalties nicht verschont, da beide Einheiten ihrer Power Unit austauschen mussten, aber auch weitere andere wurden rückversetzt. Darunter Romain Grosjean, der sein Auto im Q1 auf Grund des starken Regens gegen die Wand fuhr. Für die beiden Red Bull Piloten, lief es im Qualifying relativ gut, denn sie konnten gute Plätze erzielen, doch die Strafen machten ihnen einen Strich durch die Rechnung. So startete Daniel Ricciardo von Platz 16 und Teamkollege Max Verstappen hatte im Rennen eine Kollision mit Williams Pilot Felipe Massa, die ihn im Rennen weit zurückwarf, dennoch konnten beide Fahrer Punkte erzielen. Die Motorkontroverse sieht Horner als Anlass für die Strategiegruppe ihre aktuelle Position zu überdenken und die Richtlinien für 2018 zu ändern.
Mehr Rennen für 2018
Christian Horner ist vor allem besorgt, da für 2018 mehr Rennen geplant sind: „Der V6 Motor hat seit der Einführung nichts Gutes für die F1 getan. Was mich am meisten beunruhigt ist, dass wir nächstes Jahr mit drei Motoren mehr Rennen fahren. Für mich ist das Diskussionspunkt Nummer 1 in der nächsten Strategiebesprechung. Ich habe schon in einem früheren Meeting versucht das zu ändern, habe aber keine Unterstützung bekommen.“ Horner sieht auch ein, dass es eine Form der Bestrafung geben muss, um die Teams daran zu hindern eine Unzahl an Motoren zu verbrauchen: „Eigentlich sollten diese Form der Bestrafung abschreckend sein, denn der Sinn der Limitierung ist vor allem die Kostenreduzierung. Aber es reduziert nicht die Kosten, da die Motoren sowieso auf Weltreise gehen.“ Von einer Motorreduzierung ist Horner wenig angetan:“Wir sollten vielleicht die richtige Balance finden, fünf Motoren statt von vier auf drei wäre die richtige Anzahl.“
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