Der 70-jährige Anwalt, der die Untersuchungen im Fall Horner geleitet hat, soll eine enge Beziehung zu Mehrheitseigner Chalerm Yoovidhya pflegen. Er ist der rechtliche Vertreter der thailändischen Familie, welche 51 Prozent der Anteile an Red Bull hat.
Laut „Business F1“ habe der Anwalt die Erkenntnisse seiner Untersuchungen zuerst an die thailändischen Mehrheitseigner weitergegeben, und erst anschließend die österreichische Seite informiert. Diese neuen Erkenntnisse bringen weitere Skepsis über das Ergebnis der Untersuchungen auf. Die Red-Bull-Führungsspitze der Firma und des F1-Teams, sowie die Verstappen Familie, Helmut Marko und CEO Oliver Mintzlaff, hätten laut „F1 Business“ Bescheid gewusst.
Christian Horner hat sich im Machtkampf um die Spitze immer weiter durchgesetzt. Der Anwalt, der von Yoovidhya beauftragt wurde Horner zu entlasten, und seine Kanzlei, unterstützen den Briten mittlerweile im anhängigen Gerichtsprozess. „Sport 1“ berichtet, dass die Österreich-Fraktion über einen Rückzug nachdenkt. Sie sollen dann ihre Sponsoraktivitäten über eine Stiftung von Gründer Dietrich Mateschitz führen. Dies könnte auch ein Aus für den Österreich GP bedeuten, dessen Vertrag 2029 endet. Auch Helmut Marko könnte daraufhin bald sein Handtuch werfen.
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