Mark Walter, der Haupteigentümer der Los Angeles Dodgers, plant den Verkauf seiner Anteile am Cadillac F1 Team.
Laut Sportico strebt Walter für seine Anteile am Cadillac-Team einen Verkaufspreis von 3 Milliarden US-Dollar an; mindestens sieben verschiedene Parteien haben bereits Interesse bekundet.
Noch im August hatte Walters Unternehmen, TWG Global, entsprechende Verkaufsabsichten dementiert.
Gegenüber der *California Post* erklärte Walter kürzlich, dass er kein Interesse daran habe, die Dodgers zu verkaufen. Das Team war zuletzt in der „National League Championship Series“ – auf dem Weg zum angestrebten dritten World-Series-Titel in Folge – am späteren Weltmeister, den Milwaukee Brewers, gescheitert.
In den vergangenen Monaten hat Walter aber bereits seine Shares an den Los Angeles Lakers (NBA) sowie am englischen Premier-League-Club Chelsea FC veräussert.
Seine Aktien der Lakers gingen für 12,5 Milliarden US-Dollar an eine Investorengruppe unter der Leitung von Josh Kushner und Bob Iger. Berichten zufolge prüft er außerdem den Verkauf des WNBA-Teams Los Angeles Sparks samt zugehörigem Trainingszentrum, deren Wert auf mehr als 700 Millionen US-Dollar geschätzt wird.
Die Verkäufe erfolgen vor dem Hintergrund, wonach gegen Walter und TWG Global auf Bundesebene ermittelt wird. Im Raum stehen Vorwürfe, dass Gelder von Versicherungskunden in andere Unternehmen Walters investiert wurden – ohne die Investoren ordnungsgemäß darüber zu informieren –, und dass diese Mittel zudem für den Kauf der Dodgers verwendet wurden.
TWG Global hat diese Vorwürfe inzwischen zurückgewiesen.
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