Getreu diesem Motto bereitet sich das italienische Traditionsteam auf die nächsten Rennen vor. Der F14 T soll zu einem Siegerfahrzeug gemacht werden.
Falsche Unkenrufe
Die Untergangspropheten wurden beim Saisonauftakt in Melbourne Lügen gestraft. Wesentlich mehr Fahrzeuge als erwartet, sahen die Zielflagge. Die Formel 1 –Teams müssen sich nun aber auf neue Bedingungen einstellen. Hitze, Luftfeuchtigkeit und lange Geraden erwarten die Fahrer in Sepang. Der Grand Prix von Malaysia bringt auch die roten Renner aus Maranello erstmals an ihre Belastungsgrenzen.
„Unser Auto präsentierte sich hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Motors sehr gut. Auch die Kundenteams waren zufrieden,“ meinte Designer Simone Resta. „Als weiteren positiven Aspekt haben wir in Melbourne herausgefunden, dass der F14 T sehr gut hinsichtlich der Kurvengeschwindigkeit unterwegs ist. Allerdings fehlt uns in puncto High Speed noch das Quentchen, das uns Überholmanöver während des Rennens erheblich erleichtern würde,“ so Resta.
Hohe Temperaturen und neue Reifen
Als Vorbereitung auf den ersten Doppelpack in der Saison ist die Analyse der Daten vom Grand Prix in Australien vordringlich. Zusätzlich muss man den hohen Temperaturen in Sepang Rechnung tragen. Die vielen schnellen Kurven machen den Rennkurs schwierig für die Techniker. „Wie immer ist natürlich die Aerodynamik ein Schlüsselfaktor. Damit wir hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Motors reussieren können, muss aufgrund der Hitze sehr viel an der Kühlung gearbeitet werden. Eine besondere Herausforderung werden auch die neuen Reifen von Pirelli sein,“ meint Resta.
Und immer wieder die Zuverlässigkeit
Resta bringt die Prioritäten des italienischen Rennteams auf den Punkt. „Zuverlässigkeit ist für uns immer der zentrale Punkt. Mit einem unzuverlässigen Auto lässt sich kein Titel gewinnen. Und die Effizienz betrifft alle Bereiche des Autos, beginnend mit der Motoreinheit. Mit gleichem Benzinverbrauch soll eben eine höhere Leistung erzielt werden.“ Das Motto von Ferrari ist denkbar simpel: „Erreiche dasselbe Ziel mit weniger Aufwand!“
Der neue F14 T ist erst ein Rennen alt und wird teamintern als wesentlich entwicklungsfähiger betrachtet, als die Autos vergangener Saisonen. Die kommenden Rennen in Malaysia und Bahrain sollen dies beweisen.
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