Für F1 Experte Christian Danner hat Ferrari beim Großbritannien GP schwere Fehler begangen, obwohl man den Rennsieg holen konnte.
„Ferrari hat zwei Kardinalfehler gemacht. Der erste lag darin, dass man Leclerc nicht gleich an Sainz vorbei gewunken hat, sondern Sainz immer nur gesagt hat: ‚Fahr ein bisschen schneller, dann geht´s schon irgendwie.‘ Das war die erste katastrophale Entscheidung,“ so der ehemalige Formel 1 Pilot im Gespräch mit SPORT1.
Für Danner ist klar, dass „Leclerc der Mann ist, der Verstappen in der Gesamtwertung näherkommen kann. Leclerc ist der schnellere und der bessere Fahrer. Er ist der einzige WM-Kandidat, den Ferrari hat. Das hätte man während des Rennens gleich erledigen müssen.“
Den nächsten gravierenden Fehler machte die Scuderia laut Danner, als man „während der Safety-Car-Phase man sogar doppelt falsch entschieden hat. Man hätte Leclerc sofort reingeholen und mit frischen Reifen wieder auf die Strecke schicken müssen.“
„Der dritte Fehler war, dass man nach dem verpassten Reifenwechsel in Runde eins des Safety-Cars ihn auch nicht in der zweiten Runde reingeholt hat. Man hat ihm damit fast schon mutwillig die Punkte und den Sieg genommen.“
Dennoch freut sich der Deutsche „für Carlos Sainz, dem der Erfolg gut tut. Aber nüchtern betrachtet hat Ferrari hier einmal mehr gezeigt, wie man es nicht macht, wenn man die WM gewinnen will.“
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