Für viele kam der Abschied von Jost Capito bei Williams wie aus heiterem Himmel. Doch so überraschend war er gar nicht.
„Von außen hat man natürlich nicht diesen Einblick. Aber ich habe ursprünglich gesagt, dass ich das zwei Jahre lang machen werde, eventuell ein Drittes.“, erklärte Capito der AUTO BILD.
„Mittlerweile sind es aber so viele Rennen, wodurch das dann doch relativ anstrengend ist. Und das Team wieder nach vorne zu bringen, dauert auch einfach länger als zwei oder drei Jahre.“
Der Deutsche ist sicher, „dass die Basis gelegt ist. Und das habe ich auch im Gespräch mit dem Vorstand kommuniziert: Dass man jetzt, wo man die Basis hat, auch jemanden haben sollte, der langfristig dableiben wird und es von da aus weiterführen kann.“
Dementsprechend war die Trennung zu 100% Capitos Entscheidung, wie er betont. „Wir haben uns einfach unterhalten, weil ich ja von Anfang an einen Plan hatte. Also haben wir darüber gesprochen, was jetzt das Richtige ist und dann war recht schnell klar, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, um das zu übergeben.“
Neuer Teamchef beim Traditionsrennstall ist Ex-Mercedes Chefstratege James Vowles.
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