Nicki Thiim gewann am Sonntag auf dem Norisring sein erstes DTM-Rennen und machte sich damit zum ersten Piloten, der es seinem Vater gleichtut: Kurt Thiim siegte ebenfalls mehrmals in der DTM, auch zweimal auf dem Stadtkurs in Nürnberg.
„Als kleiner Junge habe ich hier die DTM-Rennen meines Vaters verfolgt, ein Sieg am Norisring stand immer schon ganz oben auf meiner Bucket-List. Den Erfolg meines Vaters zu wiederholen, fühlt sich besonders nach der bisher schwierigen Saison unglaublich an. Die Momente nach der Zieldurchfahrt waren sehr emotional für mich“, war der Däne überglücklich.
Thiims Teamkollege, der in Wien lebende Mirko Bortolotti, wurde vor 110.000 Besuchern guter Dritter und übernahm damit die Tabellenführung.
„Ich genieße es jedes Mal, mit der DTM am Norisring zu fahren. Die Stimmung auf den Tribünen war mega. Für die gesamte Mannschaft ist es ein super Ergebnis. Die erste Saisonhälfte lief für uns nicht perfekt, trotzdem freue ich mich über die Tabellenführung. Darauf können wir aufbauen, um in der zweiten Hälfte noch stärker zu sein,“ so Bortolotti.
Der Sonntag lief auch für Titelverteidiger Thomas Preining versöhnlicher. Der Porsche-Pilot ging als Zwölfter ins Rennen und konnte sich nach starken Überholmanövern noch bis auf Rang sechs nach vorne kämpfen.
Wieder einmal vom Pech verfolgt war Lucas Auer. Der Tiroler lag mit seinem Mercedes-AMG lange Zeit in den Top 6, bekam dann aber massive Bremsprobleme und fiel weit zurück.
Für Clemens Schmid im McLaren gab’s diesmal nichts zu ernten, außer in der Debütsaison mit dem Papaya-Flitzer weiter Erfahrung zu sammeln.
Den Samstagslauf hatte der in Bregenz wohnende dreifache Champion Rene Rast für sich entschieden, der in wechselnden Wetterbedingungen keine Fehler machte und die beste Strategie hatte.
Einen Feiertag erlebte das GRT-Grasser Racing Team, das mit Franck Perera und Luca Engstler die Plätze 2 und 3 belegte!
Weiter geht’s für die DTM vom 16-18. August am Nürburgring.
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