Nur Platz sieben für Tamas Pal Kiss beim Heimrennen in Budapest. Teamkollege Yoshitaka Kuroda wurde abgeschossen.
So gut der erste Renntag für Zele Racing in Ungarn begann, so unglücklich endete dieser heute. Im zweiten Rennen im Rahmen der AutoGP World Series in Budapest stürmte Tamas Pal Kiss aus dem Mittelfeld auf Platz drei. Wie schon am Vortag hatte der Ungar massives Graining und musste früh an die Box. Trotz guter Stopps verlor er einige Positionen und wurde am Ende Siebenter. „Mein Start war gut, aber dann verlor ich komplett den Grip. Durch den Reifenwechsel fiel ich weit zurück, weswegen heute einfach nicht mehr drin war“, so der Lokalmatador.
Kiss bleibt in der Gesamtwertung Zweiter, verliert mit dem 7. Platz allerdings Boden an WM-Leader Kimiya Sato. Der Japaner gewann in Ungarn beide Rennen.
Kuroda wurde eingebremst
Kiss‘ Teamkollege Yoshitaka Kuroda präsentierte sich in guter Form, wurde aber von einem Konkurrenten gerammt. Fazit: ein schleichender Plattfuß und Felgenbruch.
Teamchef Michael Zele zeigte sich enttäuscht: „Wir hatten das ganz Rennen hindurch heftiges Graining an Tamas‘ Wagen und konnten so die Pace von Euronova und Virtuosi Racing nicht gehen. Wir haben das niedrige Griplevel der Strecke wohl unterschätzt und waren nicht in der Lage, ums Podium zu fighten. Yoshi wurde in Runde eins von einem der Eurotech Autos getroffen, als er mit der Schaltung zu kämpfen hatte. Dabei brach vorne eine Felge. Er hatte einen schleichenden Plattfuß und die Spurstange war verbogen. Das ist besonders ärgerlich, denn Yoshi war mit der Wagen-Balance sehr zufrieden und hätte eine gute Platzierung holen können.“
Das nächste Rennen der AutoGP World Series geht am 31. Mai im königlichen Park von Monza über die Bühne.
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