Otmar Szafnauer erinnerte sich an seine Bemühungen, Kimi Räikkönen 2012 zu Force India zu holen. Dazu gehörten ein Treffen in einem Hotel in São Paulo und eine Red-Bull-Party.
„Ich hätte Kimi beinahe für Force India verpflichtet, bevor er zu Lotus wechselte. Brasilien … letztes Rennen. Ich musste ihn im Hyatt in Morumbi treffen. Dort gibt es ein japanisches Restaurant, also traf ich ihn mit zwei seiner Freunde und versuchte, ihn von Force India zu überzeugen. Er sagte: ‚Okay, Saisonende, komm vorbei und sprich mit mir.‘“
Szafnauer beschrieb Räikkönens ungewöhnlichen Verhandlungsstil und hob das Fehlen eines klassischen Managers hervor.
„Seine beiden Freunde waren, glaube ich, die Gründer von Angry Birds. Es gab also keinen Manager … nur die Freunde und Räikkönen.“
„Räikkönen sagte dann: ‚Okay, lass uns auf der Red-Bull-Party reden.‘“ Red Bull veranstaltete also eine riesige Party zum Saisonende. Wir kamen dort an und ich dachte schon, wir kommen da nie rein, so voll war es… Kimi wartete, bis wir alle drin waren, bevor er durchging.“
Trotz seiner Bemühungen konnte Szafnauer Räikkönen nicht für Force India gewinnen.
„Letztendlich konnte ich ihn nicht von Force India überzeugen. Es war eine Mischung aus allem. Man muss die Fahrer ja auch davon überzeugen, dass die Zukunft rosiger aussieht als die anderen Angebote, die sie haben. Und fairerweise muss man sagen, dass er zu Lotus ging, als die mehr Rennen gewannen als wir. Sie waren einfach besser.“
Räikkönens Entscheidung für Lotus erwies sich als goldrichtig: Er holte 390 Punkte, 13 Podiumsplätze und gewann den Großen Preis von Abu Dhabi 2012 und den Großen Preis von Australien 2013.
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