Sutil hadert, Gutierrez ist zufrieden

Adrian Sutil_Sauber F1 Team_Sauber Motorsport AGGemischte Gefühle bei Sauber am ersten Tag in Monaco. Adrian Sutil schlägt am Vormittag an, für Esteban Gutierrez war es „alles in allem ein guter Tag“.

Sauber fiel Regen zum Opfer

Das Wetter vermisste auch dem Sauber-Team den ersten Trainingstag zum Großen Preis von Monaco. Wegen des Gewitters zu Mittag und der daraufhin am Beginn des zweiten Freien Trainings nassen Strecke, konnte der Schweizer Rennstall sein Programm nicht wie geplant durchziehen. Am Vormittag waren Esteban Gutierrez und Adrian Sutil bei trockenen Bedingungen auf die Positionen zwölf beziehungsweise 17 gefahren, am Nachmittag standen die Positionen 13 und 15 zu Buche.

Sutil am Donnerstag 

Für den deutschen Adrian Sutil hatte das erste Freie Training vorzeitig geendet, nachdem er mit dem linken Hinterrad seines C33 angeschlagen war. „Im ersten freien Training brach beim Anbremsen zu Kurve fünf das Heck aus, und dabei habe ich leicht die Leitplanken touchiert. Die Reifen waren noch nicht ganz auf Temperatur, und es war schwierig, das Auto zu kontrollieren“, erklärt Adria Sutil. „Dennoch war es mein Fehler. Am Ende des zweiten freien Trainings konnten wir ein paar Runden mit den Supersoft-Reifen fahren, die sehr gut funktioniert haben“, blickt der Sauber Pilot auf die Session am Nachmittag zurück. „Die Balance des Autos war in Ordnung. Grundsätzlich hat das Auto noch Schwächen, die wir ausloten müssen. Die Fahrbarkeit muss ebenfalls verbessert werden. Beim Beschleunigen und Bremsen ist es weiterhin recht schwierig, das Auto zu kontrollieren“, klagt der Deutsche.

Gutierrez mit Auto zufrieden

Deutlich besser war die Stimmung bei Teamkollege Esteban Gutierrez. „Alles in allem war es ein guter Tag. Während des ersten freien Trainings konnten wir ein paar Änderungen am Auto vornehmen, die sich positiv ausgewirkt haben. Wir konnten uns von Runde zu Runde verbessern. Ich denke, dass wir in die richtige Richtung arbeiten. Im zweiten freien Training konnte ich leider nur wenige Runde fahren, die demnach kaum repräsentativ sind, vor allem wegen den Wetterbedingungen und dem Verkehr auf der Strecke. Wir werden die Daten aus dem ersten und zweiten freien Training analysieren.“

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