Williams-Teamchef James Vowles will sein Team wieder zum Erfolg führen. Zuletzt konnte er dazu sogar Ferrari-Star Carlos Sainz verpflichten. Marc Surer steht dem Plan des Briten jedoch skeptisch gegenüber.
„Warum sollten die jetzt plötzlich so viel besser werden?“, fragt sich Surer. „Sie sind ja schlechter geworden in diesem Jahr, das darf man nicht vergessen!“
„Ich habe oft gesagt, der James Vowles wird einfach überschätzt. Jost Capito hat ein Auto gebaut mit seinen Leuten. Der James Vowles kam zu Williams, hat das Auto genommen, und die sind da voll in die Punkte gefahren.“, erklärt er. „Also das hat richtig gut ausgesehen, und alle Lobeshymnen gingen auf James Vowles – aber nicht auf den, der das Auto gebaut hat. Jost Capito war weg. Und jetzt, wo er das eigene Auto baut in diesem Jahr, ist das Auto zu schwer und zu langsam, und die Updates kommen zu zäh.“
Surer findet, dass Williams „sich deutlich verschlechtert hat. Also vielleicht lernen sie jetzt daraus, und nächstes Jahr geht es dann ein bisschen besser.“ Er warnt jedoch davor, dass man für nächstes Jahr nicht unglaublich viel verändern kann, „weil, du musst ja dann das neue Auto bauen. Ab 1. Jänner dürfen sie am neuen Auto anfangen zu konstruieren, und das werden alle tun. Das heißt, dass es nächstes Jahr jetzt viel besser geht bei Williams, das würde ich mal anzweifeln. Punkte ja, aber da vorne mitmischen, das glaube ich nicht.“
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