Strafenvergabe laut Wolff „bizarr“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff ärgerte sich über die Strafen beim Grand Prix auf dem Circuit of the Americas. Wolff übte Kritik an der Entscheidung der Stewards und bezeichnete sie als „voreingenommen“.

Sowohl George Russell als auch Lando Norris bekamen in Austin eine Fünf-Sekunden-Strafe aufgebrummt, da sie die Strecke verlassen und sich dadurch einen Vorteil verschafft hätten.

Russell sprach nach dem Rennen mit seinem Teamchef und fragte, ob Verstappen, der ebenfalls in den Vorfall mit Lando Norris verwickelt war, auch bestraft wurde.

„Nein, er hat keine Strafe bekommen und am Ende hat Lando eine Strafe bekommen, weil er schnell weg war und außen überholt hat. Ich schätze, das ist eine etwas voreingenommene Entscheidungsfindung, aber nicht überraschend.“, erklärt Wolff.

Nach dem Rennen ging Wolff im Gespräch mit Sky Sports F1 näher auf seine vorangegangene Antwort ein.

„Bei Valtteri war es nicht einmal ein Risiko. Um Positionen zu fahren und dann diese Strafe zu bekommen, ist völlig seltsam und bizarr. Ich denke, wir wissen, warum, aber das können wir im Fernsehen nicht sagen. Manchmal gibt es eine Korrelation, wenn die Entscheidungsfindung etwas interessant ist.“, meint der Mercedes-Teamchef. „Letztendlich ist es ein schwieriger Job, manche sind sehr gut, manche geben ihr Bestes. Man muss diesen Jungs Respekt zollen.“

Während Russell trotz Strafe noch auf den sechsten Platz vorfahren konnte, verlor Norris seinen Podestplatz an Verstappen und landete schlussendlich auf dem vierten Platz.

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